Warum wir kein Brustschwimmen beibringen

Zeit

10 Uhr

12 Uhr

14 Uhr

16 Uhr

18 Uhr

 

 

 

 

 

 

Schwimmart

 

 

 

 

 

Brust

2

1

3

-

3

Kraul oder Rücken

1

2

1

1

2

Pseudobrust

12

14

16

14

9

An diesem Tag schwammen im den Schwimmbecken 842 registrierte Personen in folgenden Stilen:

Brust:  80 Personen  9,5 %
Kraul/Rücken:  66 Personen  7,9 %
Pseudobrust: 686 Personen 82,6 %

Dieses Ergebnis ist die Folge falscher Schwimmlernmethoden und die falsch gewählte Schwimmart beim Erlernen des Schwimmens. So sieht beispielsweise das Brustschwimmen (Pseudobrust) bei Kindern nach einem Schwimmkurs so aus, dass sich die schwimmenden Kinder durch hektische und angespannte Bewegungen, den Kopf ständig über Wasser haltend und in fast senkrechter Position versuchen über Wasser zu halten.

 

Außerdem:

  • ist es schwieriger anschließend Rücken und Kraul zu lernen als in der Reihenfolge Rücken-Kraul-Brust
  • lernen Kinder im Schulalter schneller Rücken- und Kraulschwimmen als Brust
  • gleichen sich die Bewegungen des Rücken- und Kraulschwimmens
  • sind die Bewegungen des Rücken- und Kraulschwimmens dem Laufen ähnlich
  • sollte der Bruststil von Anfang an stilgerecht erlernt werden
  • führt Pseudobrust zu einer Überbelastung der Lendenwirbel, Halswirbel und Kniegelenke

 

Die Vorteile des Rücken- und Kraulschwimmens sind:

  • eine vereinfachte Atmung
  • die abwechselnde Beinbewegungen, die dem Laufen ähneln
  • der vereinfachte Seh- und Hörkontakt zu den Schwimmlehrern
  • die Möglichkeit der Selbstkontrolle über die Beinbewegungen
  • die waagrechte Lage der ganzen Wirbelsäule auf dem Wasser

 

(Quelle: aus dem Artikel von Christoph Schmidt im „Schwimm-Magazin“)

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